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Argentinien-2

#Argentinien: Lavafeld Río Grande – Caverna de las Brujas – Malargüe – Freecamp Río Azul – Anhöhe Embalse El Tigre – Villa San Carlos – Embalse El Carrizal – Mendoza/ Guaymallen 

So ihr Lieben, endlich geht unsere Reise auch für unsere Leser weiter!

Wir verlassen das Örtchen Chos Malal, dessen Ausläufer wie oasenartige Tentakel in die wüstenhafte Landschaft östlich der Andenkette hineinragen und fahren weiter gen Norden.

Nach knapp 100 km überqueren wir den “Río Barrancas”, die Grenze zwischen den Provinzen Neuquen und Mendoza.

Jetzt fehlen nur noch rund 600 km bis zu unseren Rädern, die wir ja seit November bei Andres in Mendoza-Stadt untergestellt haben! Vamos!

Zunächst kommen wir auf der geteerten Ruta #40 schnell voran,

passieren den Vulkan Payun Matru und erfreuen uns an der kargen weiten Landschaft …

… und den heute ständig wechselnden Lichtverhältnissen.

Dann erreichen wir den 80 km langen Gravelabschnitt, der wie in iOverlander beschrieben wirklich in einem fürchterlichen Zustand ist – wir kommen also nur langsam voran.

Das liegt aber vor allem auch daran, dass Michel wirklich alle 5 Minuten diese einzigartige Atmosphäre einfangen muss!

Alle anderen Autos preschen wie gewohnt an uns vorbei und ziehen entsprechend lange Staubfahnen hinter sich her, sodass wir ständig unsere wegen der Hitze weit geöffneten Fenster hinauf und hinunter kurbeln, um nicht gar so viel Staub  schlucken zu müssen. Das nervt heute echt wahnsinnig!

Wir überqueren den “Río Grande”, der seinem Namen eindeutig keine Ehre macht. Er wird einseitig durch einen schwarzen Lavastrom begrenzt, der sich vom ziemlich weit entfernten Vulkan Payun Matru bis hierher ergossen hat.

Aufgrund der miesen Piste beschließen wir – früher als geplant – ein Nachtlager zu suchen und finden ein lauschiges Plätzchen auf eben diesem riesigen Lavafeld. Was für eine irre Landschaft: wir parken hier auf einer  rund 20 Meter hohen Lavaschicht, die an die 40 km lang ist!

Am nächsten Tag überqueren wir nochmals den Río Grande,

der sich hier durch das erstarrte Gestein zu fressen scheint. Wie üblich, wieder  eine “Difunta Correa” für die Reisenden.

Wir quälen uns weitere 30 km über die Schotterpiste …

… und erreichen natürlich wieder genau zur Mittags(ruhe)zeit das kleine Dörfchen “Bardas Blancas”, wo wir noch etwas einkaufen wollen. Leider ist der Dorfladen während der Siesta geschlossen! Jetzt ist guter Rat teuer, denn wir wollen ja noch die abgelegene Hexenhöhle besuchen und dort übernachten … und natürlich auch etwas essen!

Aber wie (fast) immer findet sich doch eine Einkaufsmöglichkeit. Im nahe gelegenen – auch geschlossenen – kleinen Restaurant öffnet ein netter, weißhaariger Señor auf unser Klopfen. Er freut sich sichtlich über unseren kurzen Plausch nach dem Woher & Wohin  und kann uns sogar wenigstens Eier und Bier verkaufen – reicht doch vollkommen!

Mit unseren Schätzen verlassen wir die Ruta #40 am Abzweig zur “Caverna de las Brujas” und unsere Granduca schnurrt zuverlässig die 300 steilen Höhenmeter zum Besucherzentrum (s.u.) hinauf.

Jetzt wird es wieder spannend: wir haben schon aus den verschiedensten Quellen erfahren, dass wir die Eintrittstickets für diesen Höhlenbesuch sinnigerweise nur im 90 km nördlich entfernten Malargüe erhalten könnten. Für Reisende, die wie wir aus dem Süden kommen, wäre das ein absolut unsinniger Umweg! Wir probieren unser Glück, so einen Mist kann doch wirklich niemand ernsthaft verzapfen! Im winzigen Besucherzentrum erklärt man uns, der  Höhlenführer käme in einer halben Stunde mit einer Gruppe zurück und wenn er einverstanden sei, könnten wir heute noch hinein. Eintrittskosten für Normalsterbliche 950 Pesos, für Rentner umsonst. Der Guide erhält 250 Pesos pro Person und ist natürlich mit seinem Zusatzverdienst einverstanden. Also geht es doch ohne Ticket-Trara in Malargüe!
Kurz bevor wir los wollen, kommt noch ein argentinisches Pärchen an, die nimmt der Guide natürlich auch noch gerne mit. Jetzt wird es kulturell interessant, was würde wohl in Deutschland oder Europa passieren? Das verspätete Pärchen muss sich ja auch noch höhlengerecht anziehen (lange Hose, Jacke, feste Schuhe und Helm) … spätestens jetzt würde bei uns Zweien ein wenig Stress ausbrechen und wir würden uns mit allem sehr beeilen, damit die anderen Besucher nicht so lange auf uns warten müssten … oder? Funktioniert hier gaaaaanz anders, alles voll “tranquilo”  … quasi in Zeitlupe …

Der Höhleneingang ist aus Sicherheitsgründen verschlossen.

“Quieren ustedes un foto?” werden wir gefragt und antworten “Si, claro – muchas gracias!”

Unsere Führung dauert ganze zwei Stunden und wir dringen ca. 75 Meter in die Höhle vor, ein tolles abkühlendes Erlebnis zum Abschluss dieses  heißen Tages.

Drinnen geht es über Stock und Stein, auch Leitern sind dabei.

Die Höhle diente den Ureinwohnern als Versteck vor den Konquistadoren,

erfahren wir von unserem sehr kundigem Führer. Allerdings verstehen vom Gesamtvortrag recht wenig, denn alles wird in schnellem und wohl nicht ganz dialektfreiem Spanisch vorgetragen. Interessant war es trotzdem!

Nach unserem Höhlenabenteuer erlaubt uns der nette Ranger/Guardaparque ausnahmsweise hier oben übernachten zu dürfen. Einzige Bedingung: wir müssten am Morgen um 8:30 Uhr mit den Rangern ins Tal abfahren, weil sie Schichtwechsel haben und sich niemand unbeaufsichtigt in diesem Gebiet aufhalten darf. Na klar, ist doch kein Problem – wir haben eh nix zum Frühstück! So kommen wir zu einer himmlisch klaren Sternennacht mit klasse Blick auf die Milchstraße! Und dank des netten Alten im Restaurant gibt es heute Abend lecker Pfannkuchen und danach schön kaltes Bier! Einzig der Generator der Rangerhütte stört tuckernd unser Naturidyll …

Das frühe Aufstehen hat sich voll gelohnt!

In Malargüe angekommen suchen wir erst eine Bäckerei, dann den Camping Municipal, danach gibt es endlich Frühstück. Das quirlige kleine Städtchen besitzt ein Planetarium, welches wir abends besuchen. Leider bekommen wir dort wieder einen spanischen Vortrag, von dem wir nicht allzu viel verstehen. Man erklärt uns drei unterschiedliche Sonnen-Kalender-Uhren und in der Show geht es um unser Sonnensystem und wir lernen, dass sie den “Orion” hier als “Tres Marias” (wohl nach den 3 Gürtelsternen) bezeichnen. Bingo – again what learnt!

Für uns die weit interessantere Attraktion des Ortes ist jedoch das …

,

wo wir in diesem Gebäude eine selbstgeführte Tour machen können. Am besten finden wir die interaktiven Videos, v.a. das mit einem deutschen Mitarbeiter, der alles sehr ausführlich und verständlich erklärt.

Es handelt sich um ein internationales Forschungsprojekt zu hochenergetischen kosmischen Strahlen,

die nachgewiesener Weise von außerhalb unserer Galaxie kommen müssen, da nichts, so wie wir unser Universum verstehen, Strahlen von so hoher Energie erzeugen kann. Ab dem Jahr 2000 wurden in der Malargüe umgebenden Hochebene der „Pampa amarilla“ insgesamt 1.660 Wasserdetektoren aufgestellt, um dieses Phänomen zu erforschen. Einer dieser Tanks, die jeweils mit 12.000 Litern destilliertem Wasser gefüllt sind, ist vor dem Gebäude ausgestellt. 

Um einfallende Strahlung messen zu können, mussten auf einer ebenen Fläche von 3.000 km2  diese Tanks im Abstand von 1,5 Kilometer ausgerichtet werden und erzeugen somit ein Detektornetz. Es gab weltweit nur wenige Flächen, die zudem noch die Bedingung nach Trockenheit, d.h. wenig Wolkenbildung erfüllten, so kam Malargüe ins Spiel. Auf der Wandtafel sind die Standorte der Tanks, jeweils mit einer LED gekennzeichnet, zu erkennen. Zusätzlich sind 27 optische Teleskope installiert.

Die Forscher kombinieren nun beide Methoden (Wassertanks und Teleskope), um die hochenergetischen Strahlen zu erforschen. Wir erfahren, dass in 1 Jahrhundert auf 1 km2 Erdfläche nur 1 hochenergetischer Strahl treffen würde – mit diesem Detektornetz  erhalten die Wissenschaftler also ca. 30-40 Ereignisse im Jahr. Sehr interessant und informativ, für weitere Informationen: https://www.auger.org/.

Zum Abschluss noch zwei Fotos von den Wassertanks, die wir direkt neben der Ruta #40 entdecken,

einzeln und in Reihe mit 1,5 km Abstand.

Wieder einmal haben wir riesiges Glück! Der nette Tankwart am Ortsausgang von Malargüe macht Michel darauf aufmerksam, dass unsere Wassertankabdeckung fehlt, der Deckel liegt nämlich noch auf der Hecke am Campingplatz! Also nochmal zurück und das fehlende Teil abgeholt, dann können wir zum nächsten Sightseeingziel aufbrechen  – dem “Cañon del Atuel” (Tip von Ria, es sei dort total super).

Dann erreichen wir den “Embalse (Stausee) el Nihuil”,

wo wir uns richtig touristisch austoben …

… und gleich mal zwei Selfies schießen!

Hinter der Staumauer sieht es ziemlich trocken aus,

auch der Condor über uns zieht schnell wieder von dannen.

Wir laufen ein bisschen auf den naheliegenden Felsen herum und fragen uns, was Ria an diesem Canyon wohl so toll fand,

denn dieses ausgetrocknete Rinnsal macht uns nicht besonders an.

Kurz darauf entdecken wir jedoch eine Hinweistafel, die interessante Felsformationen ankündigt.

Also auf in die Schlucht!

Auf den nächsten 46 km wird in vier Wasserkraftwerken kräftig Strom produziert.

Unten in der Schlucht ist dann gerade genug Platz für das Werk, den Fluss und die Staubpiste,

oder auch nicht und wir fahren  mehr oder weniger direkt durch das Umspannwerk,

welches von Michel fachmännisch ausspioniert wird.

Vor der nächsten Staumauer schwillt das klägliche Rinnsal plötzlich wieder ordentlich an,

nur um dahinter wieder zu versiegen.

Wir sehen viele interessante Steinformationen,

nur die ausgeschilderten können wir nicht entdecken und sind zugegebenermaßen ein wenig frustriert. Oder seht ihr hier irgendwo einen Astronauten oder eine Astronautin?

Später werden auch wir dann fündig und präsentieren euch nun stolz die zwei Formationen, die wir im Canon del Atuel entdecken konnten: zum einen den “Stuhl von Rivadavia” …

… und die “Alfajores”, ein typisches südamerikanisches Gebäck,

so eine Art gefüllter Doppelkeks.

Nach einem finalen Aufstieg, natürlich wieder auf Schotterpiste …

… bietet sich uns ein grandioser Ausblick auf den riesigen “Embalse Valle Grande”.

Klasse, dass es hier in einer Bretterbude eisgekühltes Bier zu kaufen gibt!

Bitte liebe Staumauer halte noch ein bisschen länger durch.

Flussabwärts ist die gesamte weitere Länge des Río Atuel touristisch voll erschlossen und es quetscht sich ein Campingplatz an den nächsten, nur unterbrochen von Restaurants, Pensionen oder Raftingagenturen. Schlimm – Augen zu und durch!
Genialer Weise können wir in der nächstgelegenen größeren Stadt “San Rafael” endlich unsere deutsche Gasflasche mit 10kg befüllen lassen. Gott sei Dank haben wir einen Adapter, damit der argentinische Schlauch auf unsere Flasche passt. Kostet uns 400 Pesos – für die etwas unkonventionelle Füllmethode nehmen wir an,

denn die Einheimischen zahlen “nur” 340 Pesos. Geben wir aber gerne für den unkomplizierten Extra-Service.

In der Touristeninformation erfahren wir, dass in Mendoza gerade das jährliche, berühmte Weinfest  “Valdimia” wütet, welches wir auf gar keinen Fall erleben wollen! Also zuckeln wir ein bisschen in der Gegend herum und bieten diesen beiden Radfahrern mit unserem Wohnmobil besten Windschatten, bei 60km/h müssen sie dann doch abreißen lassen …

“Kennt ihr Götze ?” fragen wir so manchen Argentinier, wenn wir auf das Thema Fußball kommen. Die Antwort ist meistens nein, aber ausnahmslos alle erinnern sich an dieses denkwürdige Spiel der Fußballweltmeisterschaft. Hier huldigen sie ihrem “Messi”, das Bild befindet sich hier auf fast jeder Bushaltestelle entlang dieses Abschnittes der Ruta #40.

Kurz vor Mendoza steht der „Christo Rey del Valle“ auf einem Hügel, von dem man normalerweise einen tollen Ausblick auf die Andenkette hat, die einige Kilometer westlich von uns verläuft. 

Heute ist es allerdings zu diesig – kein Andenpanorama.

Am Aussichtspunkt des “Embalse El Carrizal” finden wir zwischen Pfefferbäumen einen Stellplatz auf dem öffentlichen Grillplatz …

… und versorgen zuerst die Anwohner,

dann auch uns mit den nötigen Getränken.

Nach und nach verlassen die Tages(grill)gäste den Platz. Schließlich sind wir ganz alleine und fühlen uns pudelwohl und sicher, denn alle Stunde patroulliert eine Polizeistreife den 100 Meter entfernten Parkstreifen des Miradors. Dort halten immer wieder Autos, die Insassen steigen kurz aus, schießen Selfies und fahren weiter. Mitten in der Nacht um 1:30 Uhr klopft es an der Tür, ein Polizist erklärt uns, sie seien in Sorge um uns, wir sollten hier nicht alleine stehen. Gerne könnten wir im nahen Örtchen neben der Polizeiwache parken. Mann, da kommen die aber früh auf die Idee, uns zu sich einzuladen. Wir kriechen wieder ins Bett …

Ziemlich früh taucht ein Mann auf, der akribisch den Dreck wegräumt, den die Wochenendgäste hier überall hinterlassen haben. Er sammelt jedes Fitzelchen ein und reinigt auch alle Grillgitter sehr gewissenhaft. Wir fragen ihn, ob er einen Kaffee möchte und schon ergibt sich wieder ein nettes Schwätzchen mit Michels Namensvetter Miguel. Er erzählt uns, dass er mit 15 Jahren die Schule verlassen hat und sich seitdem als ungelernter Gelegenheitsarbeiter mit 4 Kindern durchs Leben schlägt. Dann filmt er uns mit seinem Handy und wir schlagen uns wacker auf Spanisch … sehr nett!

Miguel & Michel

Nach dieser Begegnung fahren wir in einen östlichen Vorort von Mendoza, weil wir endlich mal  wieder ein funktionierendes Wifi brauchen, um mit unseren Freunden Marcelo und Andrés in Mendoza Kontakt aufnehmen zu können. Wir sitzen also im Wifi-Café der Tankstelle, erreichen zuerst Marcelo und kurz darauf ist er schon vor Ort, um uns abzuholen. Wir sollen zu ihm nach Hause kommen, sein Bruder Federico könne uns vielleicht auch einen Radständer für unseren Camper schweißen. Wir fahren ihm also hinterher und gelangen auf das riesige Grundstück, auf dem fast die gesamte Familie lebt.

Westlich von uns liegt Mendoza, dahinter die Anden und dahinter Chile.

Ihr erinnert euch?: Marcelo ist der nette Mensch, der uns im November auf der Straße vor Mendoza anhielt und uns eine kalte Flasche Sprite anbot, weil er als Radler genau weiß, wie einem bei Hitze manchmal die Zunge am Gaumen kleben kann!

Marcelo lädt uns am 9.März 2020 ein, ein paar Tage zu bleiben und wir frönen DEM argentinischen Nationalhobby “Parilla” (Gegrilltes) zusammen mit seiner Mama Piru.

Dann kommt die Pandemie und alles entwickelt sich ganz anders, als wir uns das alle vorgestellt haben. Doch mehr davon im nächsten Blog!

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3 Gedanken zu „Argentinien-2

  1. Hallo Claudia und Michael,
    Ich nehme an, dass dies zeitlich der Reisebericht bis zum Beginn der Pandemie ist.
    Sitzt Ihr immer noch in Mendoza fest, man hört und liest von Argentinien, dass man das Land zur Zeit nicht verlassen kann???

    Hier entwickelt sich die Ansteckung vor allem in den Großstädten in erheblichem Ausmaß weiter, und auch innerhalb der einzelnen Bundesländer wird man nur nach kurzfristigem Testen in Hotels beherbergt, wenn man Maus Landkreisen kommt, die Hotspots sind.

    Bleibt gesund und viele Grüße aus Franken.

    Franz

    1. Hallo Franz,
      ja, du hast Recht, wir sind immer noch in Mendoza, die Quarantäne wurde wieder einmal verlängert, weil inzwischen auch in den Provinzen die Infektionszahlen steigen. Also warten wir weiter ab, diesmal bis zum 25.10.20. Wir machen schon seit geraumer Zeit Scherze, dass wir wohl Weihnachten auch hier verbringen werden!
      Hier zieht bereits der Frühling ein, alles blüht und die Natur explodiert in allen Farben, die Sonne scheint wie immer und die Temperaturen gingen sogar schon bis 33º C, was wollen wir mehr? Momentan zieht es uns nicht wirklich in den kommenden deutschen Winter, wir haben ja hier ein tolles Plätzchen mit total netter Familienanbindung.
      Wir hoffen jedoch, dass wir bald weiter auf Reisen gehen können, eigentlich würde uns die Reisefreiheit innerhalb Argentiniens vollkommen ausreichen, mal sehen, wie sich die Situation hier weiter entwickelt.
      Euch wünschen wir auf jeden Fall einen schönen Herbst und Gesundheit und senden dir liebe Grüße (auch an die anderen Badmintonfreunde) aus dem herrlichen Mendoza!
      ClauMich

      1. Hallo Caudia und Michael,

        Meine Empfehlung: Bleibt wo ihr seid.
        Bei Euch ist es schön warm.
        Bei uns wird alles wieder herunter gefahren, die Ansteckungszahlen explodieren, weil sich in den Großstädten kaum jemand an die Corona-Regeln hält, und das erreicht dadurch auch die Provinz.
        In unserem LK haben sich diese Tage ca 30 Leute angesteckt, der Inzidenzwert liegt seit heute bei 39.
        Und außerdem hat es im Oktober kaum Sonne gegeben, es hat ca 10-12 Grad, allerdings im Plusbereich.
        Bleibt in der Sonne, wir würden hinsichtlich der Wärme und des Klimas die nächsten 5 Monate gerne mit Euch tauschen.
        Badminton gibt es derzeit nicht, Windfelders Sport hat am Wochenende geschlossen und außerdem gehen uns die Spieler aus, Rainer spielt jetzt in Altdorf, Gerhard wurde am Rücken operiert und Hans liegt ja leider unter der Erde
        Insoweit fehlt ihr natürlich, aber da die Sporthalle am Wochenende geschlossen hat, würde das auch nur begrenzt helfen.

        Liebe Grüße Und bleibt gesund

        Franz

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