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Patagonien-5

# Argentinien: Freecamp Las Rocas/Los Alerces N.P – Punta Mattos/Los Alerces N.P – Lago Rivadavia/Los Alerces N.P. – El Bolsón – Eingangsportal/Nahuel Huapi N.P – Lago Hess/Nahuel Huapi N.P. – Colonia Suiza – Villa La Angostura – Lago Correntoso – Lago Villarino – Lago Lolog – Lago/Villa Huechulafquén – Campground Lafquenco – Trailhead Puerto Canoa – Zapala – Chos Malal

 

Endlich sind wir wieder in Argentinien! Die Sonne lacht uns schon lange vor dem Grenzübergang entgegen! Diesen passieren wir insofern ohne Schwierigkeiten, weil ein netter Mensch in iOverlander vorgewarnt hatte, dass wir eine Anlaufadresse angeben müssen. Michel meinte, “So ein Quatsch, die sehen doch, dass wir mit einem Camper kommen!”, aber ich wollte uns das Gwerch ersparen und konnte der Beamtin auf ihre erste Frage gleich “unsere” Airbnb-Adresse unter die Nase halten. Somit ist alles gut – todo bien!

Über das Städtchen Trevelin (Einkauf, Wasser und Diesel tanken) wollen wir in den Nationalpark “Los Alerces”, wo wir uns spätestens am “Lago Rivadavia” wieder mit Rob & Ria treffen wollen. Mal sehen, ob das klappt …

Am Parkeingang zahlen wir die obligatorischen 400 Pesos p.P. und erhalten allerlei Informationen über Wetter, Lage der kostenlosen Campingplätze und die Wandermöglichkeiten. Wir suchen uns ein Plätzchen am “Lago Roca” (Felsensee) …

… und Michel holt gleich mal den Grill vom Dach, denn wir haben …

… “bife ancho” eingekauft! Ein Traum!

Ausnahmsweise gönnen wir uns mal wieder ein Weizen dazu! Kennt das jemand?

Gut, das wir gierigerweise gleich am ersten Abend gegrillt haben, denn der nächste Tag ist voll verregnet. Hey Argentinien, was ist denn los? Tags drauf ist der See zwar noch wolkenverhangen,

aber wir wagen trotzdem die Wanderung bergauf zu einigen Wasserfällen … die wir aber überhaupt nicht zu sehen bekommen, weil der letzte Teil des Weges wegen Waldarbeiten(!) geschlossen ist. Und das anscheinend seit “Jahren”, weil wir natürlich weiterlaufen und nach kurzer Zeit auf undurchdringbares Gestrüpp stoßen. Aber es ist auch ohne Wasserfälle ausreichend schön hier … 

Araukarien – Allee

Riesenhummel im Nektarrausch

Carpintero gigante (“Riesenschreiner-Specht”)

Die orangenen Büsche haben sich hier bereits den abgebrannten Berghang zurück erobert.

Gespenstisch und (eigentlich) gesperrt, weil bei starkem Wind wohl Totholz herunter fallen könnte.

Nachmittags folgen wir dem Ufer des “Lago Futalaufquen” …

zum nächsten Gratiscampingplatz. Diesen finden wir allerdings ziemlich hässlich, obwohl ihn ein Ranger als “muy hermoso” beschrieben hatte. Das Problem besteht einfach darin, dass es hier weder Toiletten noch Abfalleimer gibt …
Überraschenderweise tauchen dann noch Rob & Ria mit ihrer roten “Kegelbahn” auf und wir quatschen bis spät in die Nacht. Die beiden befinden sich ja auf der “Revival-Tour” ihrer Hochzeitsreise, auf der sie vor 30 Jahren hier durch Südamerika tourten, sie kennen sich also aus. Deshalb wechseln wir am nächsten Morgen zu einem viel schöneren Campingspot am “Lago Rivadavia”,

wo wir doch tatsächlich die beste Uferlage einnehmen können. Genial!

“Hier gibt es auf jeden Fall eine Ecke, wo du garantiert einen Fisch fängst”,

hatte Robert Michel prophezeit …

… voilà!

Zu erwähnen sind noch diverse enttäuschte, argentinische Campnachbarn, die mehrere Tage hintereinander zum Angeln, Fliegenfischen, Schleppangeln aufbrachen, aber leider allesamt leer ausgingen, während Michel und Robert doch meist mit ein bis zwei Fischen zurück kamen.

Kurzausflug zu einem “mini-Wasserfall”

“Puh – wir sind gar keine Bewegung mehr gewohnt”!

Ria kann ganz toll Haare schneiden!

Sie backt auch soooo lecker Körnerbrot – und gibt uns immer davon ab! Vielen herzlichen Dank, liebe Freundin!

Nach sechs Tagen Sonne, Schwimmen, Angeln, Seele baumeln lassen und langen abendlichen Grillsessions mit anschließendem Lagerfeuer brechen wir zwei auf Richtung Norden nach El Bolsón. Sehr touristisch und nervig, nach einem Großeinkauf und einer überraschenderweise relativ ruhigen, innerstädtischen Übernachtung fahren wir zum Mirador des “Lago Steffen”,

an dem es inzwischen aber verboten ist zu übernachten. Also müssen wir weiter und beenden unseren heutigen Reisetag kurz nach 17:00 Uhr am Eingangsportal des “Nahuel Huapi Nationalparks” . Wir haben die vormittägliche Einfahrtszeit verpasst, abends dürfen nur Fahrzeuge den Park auf der einspurigen Straße verlassen. Interessant. Kennen wir auch noch nicht!
Da sowohl die Parkinformation als auch das Kassenhäuschen schon geschlossen sind, beschließen wir, auf dem netten Grünstreifen neben der Einfahrt zu übernachten. Leider missfällt das dem Ranger, der eine Stunde später auftaucht, aber gegen unsere geöffnete Bierflasche und das absolute Fahrverbot nach Alkoholgenuss hat er keine Chance. Er genehmigt uns eine Nacht, aber wir sollen vor 7:30 Uhr morgens verschwunden sein! Um diese Zeit kämen wir auch umsonst in den Park, weil das Kassenhäuschen erst ab 9:00 Uhr besetzt sei. Muchas gracias, echt nett, oder?

Herrlich früh am Morgen befahren wir die teilweise recht spannende,

noch nebelverhangene 20 km lange Gravelroad in den Nationalpark.

“Lago Mascardi”

Río Manso

Stellplatz am “Lago Hess” mit Gletscher “Cerro Tronador” (3.478 msnm)

Holzbrücke am See

Von hier aus unternehmen wir zwei Ausflüge in die nähere Umgebung. Wir wandern zeitweise durch dichte, grüne Bambushaine. Wenn der Bambus allerdings abgestorben ist, fühlt man sich fast wie in einem Riesenmikado …

Blütenpracht

Diesmal war unser Grillfleisch leider etwas zäh!

Pumawarnung, aber bisher konnten wir noch keinen sichten.

Dieser Eisvogel fühlt sich pudelwohl …

… hier am Río Manso.

Dem Fluss folgend, gelangen wir kurz später an unser Ziel,

der “Cascada Los Alerces”.

“Wildbach-Enten” leben hier auch!

Allmählich wir es Zeit, in das supertouristische San Carlos de Bariloche aufzubrechen, dem Ausgangs- oder Endpunkt der “Ruta Siete Lagos” (der 7-Seen Route). Zum Frühstück verarbeiten wir noch schnell das uralte Brot, welches sie uns gestern in einem Lädchen im Park angedreht hatten, zu “armen Rittern”.
In und um Bariloche gibt es wohl zahlreiche Menschen, die gerne Autos aufbrechen. Also lassen wir unsere Granduca gar nicht alleine und holen nur schnell Geld bei WesternUnion, was sich aufgrund akuter Parkplatzknappheit als etwas kompliziert erweist, aber irgendwann auch gelingt. Nichts wie weg hier, denken wir ein weiteres Mal und fliehen westwärts aus der Stadt, um in den “Parque Municipal Llao Llao” zu flüchten.
Falsch gedacht. Es ist Wochenende – also tummeln sich dort alle Touristen plus die Einheimischen! Erschwerend kommt hinzu, dass alle Wanderwege in den Park mit jeweils einem Polizisten und jeder Menge Absperrband ausgestattet sind. Auf Claudias Nachfrage erklärt uns ein Beamter, das das komplette Gebiet wegen der gestrigen heftigen Winde geschlossen bleibt, weil Äste herunterfallen könnten! Wahnsinn!
Stellt euch mal vor, die deutsche Polizei müsste nach einem Sturm Parks und Wälder absichern, damit den Wanderern nichts auf den Kopf fällt!

Bariloche liegt weiter östlich am Lago Nahuel Huapi

Im Vordergrund des nächsten Fotos der Lago Moreno, ein Binnensee, den die Wochenendausflügler alle schön brav auf einer Rundroute befahren (der Nahuel Huapi liegt dahinter). Quasi wie in der Fränkischen! Morgens rein und abends raus!

Wir übernachten nichtsahnend im schlimmsten Eck von allem: auf einem Campingplatz in der “Colonia Suiza”. Hier geht es am Sonntag so richtig ab: tausende Autos parken links und rechts durch den ganzen Ort an der Staubstraße, ein Junge am Ortseingang regelt den Einbahnverkehr(!). Überall gibt es so eine Art von “Biergärten” mit einem riesigen Angebot an Fresswaren, von den Kitschsouvenirläden ganz zu schweigen. Der öffentliche Nahverkehr transportiert im Viertelstundentakt überfüllte Busladungen Ausflügler in das kleine Örtchen. Wahnsinn. Komm Michel, lass uns lieber in die Natur wandern gehen!

So sieht das dann von weiter oben am “Roca Negra” aus!

im Hintergrund die chilenischen Anden

Etwas Gutes hatte der ganze Tourihype dann doch: bei einer alten Señora aus der Colonia Suiza erstanden wir nach unserer Bergetappe den leckersten Beerenkuchen und Apfelstrudel seit langem!

Dann verlassen wir dieses stark frequentierte Fleckchen Argentinien und fahren bis nach Villa La Angostura, werfen aber noch einen kurzen Fotoblick zurück nach San Carlos de Bariloche.

Dort treffen wir uns noch ein letztes Mal mit Rob & Ria, erleben wieder einen lustigen Abend und setzen dann unsere Reise auf der “Ruta Siete Lagos” (der 7-Seen Route) fort (auf dem unteren Foto sind es komischerweise aber 8 Seen). Wie dem auch sei, wir passieren zunächst den …

… und treffen einen See weiter auf diese Graukopfgänse, die völlig ungeniert direkt neben unserem Camper ihr Frühstück einnehmen.

… und werden dort von Diana & Nelson abends auf ein “Schnäpschen” in ihren Camper eingeladen – sehr lustig! Muchas gracias amigos, estaba una noche muy divertido!

Am nächsten Morgen gibt es dann etwas später Frühstück als gewohnt!

Abendstimmung

Auf dem Weg zum Lago Villarino werden wir einmal mehr auf unsere Granduca angesprochen.

Vom Stellplatz unten rechts am Bildrand steigen wir fast bis ganz hinauf zum Cerro Falkner.

Die Wanderung ist insofern recht interessant, weil wir zunächst ein Wald- und Buschareal passieren, um dann durch eine ausgedehnte  Bambuszone zu kommen, was man von unten auf der Straße weder sehen noch erahnen kann. Eine neue Erfahrung für uns! Im obigen Bild kann man die Pflanzensprößlinge gut erkennen! Später folgt eine schattenspendender Waldring, dann gelangen wir in den felsigen Bereich. Dort machen wir im Windschatten eines Felsblocks auch unsere wohlverdiente Brotzeit und genießen die warmen Sonnenstrahlen. 

Ein toller Ausblick – sowohl auf den links von der Straße gelegenen “Lago Sorrentino”,

als auch auf den rechts davon liegenden “Lago Falkner”.

Von Stellplatz blicken wir auf dieses Massiv, eine sehr geniale Landschaft, wie wir finden!

Weiter nördlich endet die “7-Seen Route” schließlich im beschaulichen San Martin de los Andes, wo wir aber nur kurz einkaufen, na klar, viel zu touristisch! Am nahe gelegenen “Lago Lolog” genießen wir die Zweisamkeit in der freien Natur.

Aber ehrlicherweise müssen wir zugeben, dass wir nur ziemlich früh am Morgen unsere Ruhe hatten. Ansonsten war leider wieder Wochenende und alle Städter hier am See – echt nervig, aber spannend zu beobachten!

Erst nach Sonnenuntergang waren wir dann (fast) wieder ganz alleine …

… und alles war wieder voll “tranquilo”.

Nach zwei Tagen geht es weiter nach Norden Richtung Mendoza, immer östlich am Andengürtel entlang. Über das Städtchen Junin (Einkauf, Tanken, Wassertankbefüllung bei sehr netten Bomberos und Nachmittagskaffee in einer schattigen Nebenstraße) fahren wir zum “Lago Huechulafquén” mit dem vergletscherten Vulkan Lanin (3.747 msnm). Hier sind wir der chilenischen Grenze wieder ganz nah, witzigerweise verläuft sie auch genau über diesen Bergkegel.

Wir zahlen die üblichen 400 Pesos p.P. für den Nationalpark und quälen unser treues Gefährt stundenlang über eine sehr schlechte Schotterpiste zu einem noch schlechteren Bezahlcampingplatz.

Aber wir sind froh, dass wir überhaupt etwas gefunden haben, wo wir mit unserem Camper hinein, aber v.a. auch wieder hinaus kommen. Viele Plätze liegen ganz steil am Seeufer und man bräuchte eher ein Allradfahrzeug, um auf schlammigen Pfaden wieder hinaus zu kommen.

Ach ja, dieses Schild wollten wir euch natürlich nicht vorenthalten, weil sie hier allerorten auch vor der “gefährlichen deutschen Wespe” (chaqueta amarilla = gelbes Jacket) warnen. Wir finden manche einheimische Art (Puma, Schlangen und Spinnen) viel gefährlicher!

Am nächsten Tag starten wir bei Windstille und Sonnenschein vom Trailhead am Puerto Canoa zur „Base de Volcano Lanin“ mit 21 Kilometern und 900 Höhenmetern. Zuallererst müssen wir uns jedoch bei einer netten Rangerin abmelden. Auf Nachfrage erlaubt sie uns, die kommende Nacht mit unserer Granduca auf dem Wanderparkplatz zu stehen. Das erfreut uns sehr, somit müssen wir nicht für schlechten Übernachtungsservice bezahlen! Warum haben wir nicht gleich schon die erste Nacht dort nachgefragt?

Nicht ärgern, rauf auf den Vulkan!

Die Wanderung ist sehr abwechslungsreich und führt zunächst sehr flach über viele mäandernde Bacharme in ein Tal hinein. Im umliegenden Wald wachsen viele “Chilenische Araukarien”, für die der Nationalpark hier auch berühmt ist. Ja, so heißt sie, obwohl sie auch in Argentinien vorkommt, andere Bezeichnungen lauten Anden-, Schuppen- oder Chiletanne, sowie Schlangen- oder Affenschwanzbaum oder gar Monkey Puzzle Tree (weil es wohl auch für Affen recht kniffelig wäre, diesen zu erklimmen).

Diese immergrüne Pflanze konnte früher sogar bis zu 2.000 Jahre alt werden. Ihre Blätter sind hart und echt ziemlich stachelig.

Die weiblichen, kugelförmigen Zapfen wachsen auf der Oberseite der Äste.

Ihre Borke kann bis zu 14 cm dick werden (bis zu einem Viertel des Stammdurchmessers) und schützt die Bäume somit optimal vor heißer Vulkanasche und Entzündung.

“Nachwuchs”

“Baumbart”

Das offizielle Ziel ist hier am Schild erreicht, unsere Wandermission endete jedoch erst auf dem etwas höher liegenden Grat.

 

Unten am See begann unser Hike.

Selbst hier oben finden wir gut getarnte Pflanzen,

aber auch üppig grün-bunte Hänge!

Weil der Kegel des Lanin so schön ist, noch ein letztes Foto zum Sonnenuntergang.

O.k., doch noch ein Bild und zwar aus östlicher Richtung, hier ist der Vulkan Lanin wirklich überragend getroffen *lol*.

Dann folgt lange nix, nur “Pampa Amarilla” …

… und ein einsames Teleskop.

 

Schließlich erreichen wir mit Chos Malal wieder menschliche Zivilisation und zugleich das geographische Ende von Patagonien.

Wieder einmal beginnt das Wochenende auf einem argentinischen Gemeindecampingplatz. Na, das wird lustig werden. Gegen Abend schwärmen auch schon die ersten Einheimischen und Reisenden wie Fliegen heran und belagern alle Grillstellen um uns herum. Von nun an werden wir mit Partylärm und Grillrauch sozusagen eingenebelt. Ist ja auch o.k., bloß beginnen die mit ihrem Aufbau alle erst so gegen 22:00 Uhr.

Mmh, sieht ja voll lecker aus bei diesem Nachbarn, der die größte Fressgemeinde begrillt.

Ganze 3 Zicklein bereitet “Hector” für seine chilenischen Volleyballamigos (auf Besuch) zu! Natürlich dürfen wir kosten, saulecker!

Den letzten Tag in Patagonien nutzen wir, um unsere Granduca “verkaufsfertig” zu machen. Michel schießt Fotos und gemeinsam erstellen wir einen 3-sprachigen Verkaufstext und stellen ihn online. Wir wollen euch die Fotos natürlich nicht vorenthalten, so bekommt ihr einen Einblick in unser Vanlife. Falls der ein oder die andere ein Kaufinteresse entwickelt, meldet euch einfach bei uns, sie ist noch zu haben 🙂

Mit einem letzten Blick zurück verlassen wir Patagonien …

… und zuckeln weiter gen Norden, Mendoza und anderen Abenteuern entgegen!

Bleibt gesund ☆ stay healthy ☆ cuidense mucho!

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10 Gedanken zu „Patagonien-5

  1. Guten Morgen Claudia und Michael,
    Direkt am 01.Mai.
    Seid ihr auch (noch) festgehalten oder in Quarantäne?
    Bei uns in Bayern wurde erst mal die Ausgangsbeschränkung verlängert (vorläufig bis 10.05.), obwohl es eigentlich keine vernünftigen Gründe mehr dafür gibt.
    Die Ansteckungszahlen sind gering, die Intensivbetten nur zu ca. 40% belegt, der sog. R-Faktor weit unter 1 (Bayern ca 0,57, in NRW bei 0,448).
    Also gesundheitspolitisch sind wir schon lange dort, wo uns die Politik hinsteuern wollte…, und die Wirtschaft geht den Bach runter, bzw. die Schulden werden noch Generationen belasten.
    Euch viel Spaß am „Tag der Arbeit“ und natürlich auf der weiteren Route, dann wieder per Fahrrad?

    1. Hallo Franz,
      wir wohnen seit über 50 Tagen auf dem Gelände eines Radfreundes in Mendoza (Argentinien) in unserem Wohnmobil und haben sehr viel Spaß hier und den besten Platz der Welt erwischt, um die Ausgangssperre hier in Argentinien zu überdauern, die einige Tage vor der deutschen begann und auch insofern strenger ist, als dass wir nur alleine raus dürfen, um nur die aller notwendigsten Erledigungen in der Nähe des Wohnortes zu machen. Genial ist, das wir hier eine “Arbeit” gefunden haben, wir helfen täglich unserem Marcelo, Fahrradrollentrainer zu produzieren, die er dann verkauft. Genial, so wird uns wenigstens nicht langweilig. Wetter hier ist super, eigentlich nur Sonnenschein, nur langsam zieht der Herbst hier ein. Fast täglich werden wir von seiner Mama lecker bekocht oder bekochen die Leute hier umgekehrt mit deutschen Gerichten. Am 1.Mai feierten wir mit der ganzen hier wohnenden Familie (13 Personen) Claudias Geburtstag und unseren 3.Weltreisegeburtstag mit einem enormen argentinischen Parilla (Barbecue) … genial!
      Wir hoffen, es geht dir und deiner Familie gut, bleibt gesund und grüßt uns Franken!
      P.S. Vielleicht können wir ja trotz der ganzen Misere an unserem Plan festhalten, gegen August mal wieder in unserer Heimat aufzukreuzen, drück uns die Daumen. Ganz liebe Grüße senden ClauMich

      1. Hallo Claudia und Michael,

        Gestern hat man beschlossen die Grenzen innerhalb der EU ab dem 15.06. wieder zu öffnen.
        International will man in den nächsten Wochen Neue Empfehlungen treffen.

        Ob es für Ende August reicht?
        Hoffen wir mal, ich drück Euch die Daumen.
        Na wenigstens könnt ihr Euch sinnvoll beschäftigen. Ich konnte während der ganzen Krise mich nur im Garten beschäftigen und Täglich im Keller trainieren. Das hat mir gut 15kg gekostet, bin also Pandemiegeschädigt.

        Liebe Grüße
        Franz

        1. Hallo Franz,
          danke, dass du uns die Daumen drückst, mal sehen, was passiert. Hier in Mendoza wurde die Ausgangssperre gelockert, in stärker betroffenen Gebieten (wie z.B. Buenos Aires) nicht. Wir dürfen uns jetzt wieder frei bewegen, müssen aber nach wie vor Masken tragen. Natürlich müssen wir uns auch ein paar Pfunde abradeln in der nächsten Zeit! Liebe Grüße auch an die Badmintongang, bleibt gesund!

  2. Hallo, ihr Beiden
    wie immer tolle Fotos.
    kriegt ihr überhaupt mit was in Europa und dem Rest der Welt los ist mit dem Cov19 Virus ?
    passt auf Euch auf und bleibt gesund !

    1. Hallo Peter,

      ja wir kriegen schon was mit, was bezüglich Covid19 los ist. In Argentinien gibt es Corona ja auch, allerdings wesentlich weniger Infizierte als in D, aktuell etwas über 5000 landesweit. Es ist hier also viel entspannter. Allerdings herrscht hier Ausgangsverbot (vorerst bis 10.5.), nur Einkauf, Arztbesuch oder Apotheke ist erlaubt. Kein Sport, auch nicht radeln (nur 1 km bis zum nächsten Laden) und schon gar nicht reisen. Wir werden hier also abwarten, wie es weitergeht.
      Wir hoffen, es geht euch auch gut und dass ihr gesund bleibt.

  3. Goedemorgen Claudia en Michael

    Hartelijk dank voor de wonderbare foto d en reis belevenissen wonderbaar
    Hou het gezond en veilig

    Lieve groetjes van Jan bike dreams deelnemer

    Gr

    1. Hallo Jan,
      bedankt voor de goede wensen. Hoop dat het goed met je gaat en dat je gezond bent.

      I hope, this is the correct translation. Stay healthy

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