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Polen – Teil 1

Unsere Route durch Polen: Frydman – Myslenice – Krakau – Auschwitz – Czechowice – Skorogoszcz – Breslau – Gisycko – Ruda – Bryzgiel (Wigry Nationalpark) – Grenzübergang Grzybina

In Polen gibt es sehr einfache,  günstige Campingplätze,  die man  “pole namiotowe” nennt. Ein solcher bei Frydman ist unser Ziel nach einer doch härteren Etappe durch die Ausläufer der Hohen Tatra von 85 km und 1037 Hm.

 

Obwohl der Platz noch geschlossen ist, dürfen wir nach kurzem Gespräch mit dem netten Besitzer bleiben – und alles für nur 20 zl (5 €). Genau hier an den Stromschnellen gibt Michels Standardobjektiv den Geist auf.

 

Eigentlich wollen wir am nächsten Tag bis nach Krakau kommen, weil es unterwegs keine Campingplätze gibt, aber bei starkem Gegenwind kommen wir nicht so weit wie geplant. “Glücklicherweise” tut sich am Ende des Tages ein “pole namiotowe” auf, doch seht selbst …

 

Schließlich erreichen wir Krakau, genialerweise genau zum Zeitpunkt des Drachenfestes…..

 

…und richten uns zwischen Wohnmobilen ein.

Kleine Notiz am Rande: nach 35 Tagen müssen wir zum ersten Mal unser Vorzelt aufbauen, weil es sich nach dem abendlichen Wärmegewitter so richtig einregnet.

Impressionen aus der Drachenstadt:

Großer Drachenfestzug

Burg Wawel

 

Wir brechen auf, um unseren Freund Adam in Breslau zu besuchen, den wir vor 3 Jahren auf einem Campingplatz in Kanada kennengelernt haben und fahren bis nach Auschwitz.

 

Tags drauf finden wir einen Pole Namiotowe bei Czechowice an einem See, mit 15 Grillplätzen, Fußball- und Beachvolleyballfeld, Spielplatz, Klettergarten, Reitstall und Fressbuden. Ein sehr freundlicher Wachmann zeigt uns um 23:00 Uhr noch einen guten Zeltplatz auf dem Riesengrundstück.

 

Unser Quartier am folgenden Abend beschert uns Roman Piwko und seine Familie. Weil es wieder keinen Zeltplatz gibt, suchen wir in Opole ergebnislos nach einer Unterkunft, fahren schließlich ins Ungewisse weiter und landen bei dem ehemaligen Jockey und jetzigem Rennpferdetrainer. Wir erhalten eine Führung durch das schöne Gehöft mit Stallungen, eigener 800m Trainingsrennbahn und haben sogleich vollen Familienanschluss.

Romans Pferde haben am Sonntag ein Rennen in Warschau, wir drücken ihm ganz fest die Daumen (Incognito wird Vierter, Tudemon belegt den 8.Platz). Er will jedem von uns ein Hufeisen von seinem erfolgreichen Hengst Incognito mitgeben, wir danken ihm von Herzen, nehmen jedoch nur ein Foto davon mit 🙂

10 Gedanken zu „Polen – Teil 1

  1. Hi ihr zwei,
    in Polen unbedingt die” Wolfsschanze ” besichtigen.
    Ansgar, Bo und ich waren über die Größe und den Erhaltungszustand mehr als erstaunt …liegt sowieso auf dem Weg nach Litauen….
    In der Nähe ist auch ein schöner Campingplatz..ich sende euch mal die GPS Koordinaten.
    LG – Berndl

  2. Hallo Claudia & Michel,
    super Bericht, danke, es ist interessant so Euere Fahrt zu begleiten. Wünsche Euch noch viele schöne Erlebnisse.
    Viele Grüße aus Bamberg
    Helmut

  3. Hallo Claudia
    Hallo Michael
    Ich bin in der Zwischenzeit in Kiew angekommen und habe mir eure Webseite zum Genuss geführt. Schön und interessant.
    Das Übernachten im Zelt in der Ukraine ist eine Herausforderung.
    Campingplatz = Fehlanzeige.
    Privat = ohne Sprachkenntnisse schwierig.
    Wild = fühle mich alleine unwohl.
    Trotzdem schönes Land und freundliche Leute.
    Grüsse und Rückenwind, kein Regen.
    Erwin

    1. Hallo Erwin,
      Schön von dir zu hören. Wir sind inzwischen in Litauen angekommen und 1 Tagesetappe von Vilnius entfernt. Mit den Campingplätzen hier ist’s auch nicht so einfach, es gibt sehr wenige und die liegen sehr weit auseinander.Hoffen für die nächsten Tage noch auf eine Warmshower- Unterkunft, drück’ uns die Daumen. Freut uns, dass dir unsere Homepage gefällt, pass auf dich auf und halte die Ohren steif! Wir wünschen dir eine sichere Weiterreise, lg ClauMich

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