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Nicaragua

Route Land #25: Grenzübergang Guasaule – Somotillo – León – Managua – Masaya – Granada – Isla de Ometepe – Grenzübergang Peñas Blancas

In Nicaragua fanden im April 2018 Demonstrationen gegen die von der Regierung beschlossene Sozialversicherungsreform, die allgemeine Korruption und den Präsidenten Daniel Ortega selbst statt. Die Protestaktionen wurden zum Teil blutig niedergeschlagen, knapp 500 Menschen kamen um’s Leben, viele wurden verletzt und inhaftiert. Wir behielten die Situation stets im Auge und befragten alle Reisenden, die uns aus Nicaragua entgegen kamen, nach der aktuellen Lage. Die Reformen wurden zurück genommen, der Volkszorn hat sich gelegt, man kann angeblich wieder “gefahrlos” in Nicaragua reisen. Große Städte und Menschenansammlungen, Kundgebungen, sowie Demonstrationen sollten wir jedoch meiden!

Kurz vor der nicaraguanischen Grenze essen wir frittierte Hühnchentacos und wechseln gekonnt all unsere Lempiras in Cordobas um. Dann stellen wir uns brav 40 Minuten lang für den honduranischen Ausreisestempel an. Schön, dass die Grenzbeamten in vollklimatisierten Kabinen sitzen, während wir in einer Wartehalle zerfließen, in der die Heißluft von einem altersschwachen Ventilator durchgequirlt wird.

Auf der nicaraguanischen Seite wird’s auch nicht besser, ein grimmiger Offizier bemängelt gleich, dass wir das Onlineformular nicht ausgefüllt haben – oh weh!

Danke Auswärtiges Amt, dass du uns diese wichtige Information nicht auf deiner Website mitgeteilt hast!

Neben dem grimmigen Offiziellen steht jedoch lächelnd die junge, hübsche Beamtin Fabiola, die uns auf englisch erklärt, sie würde uns beim Ausfüllen dieses Papiers fortan helfend zur Seite stehen. Cool, da freuen wir uns!

Wir geben Fabiola wie gewünscht eine Passkopie mit, sie verschwindet … und kommt zurück: die Passkopie ist zu klein, sie bräuchte sie in Din A4, wir sollen bitte Kopien im gegenüberliegenden Gebäude anfertigen lassen. Na, wenn sie meint.

Michel erledigt das schnell, Claudia hütet derweil Räder samt Gepäck. Fabiola verschwindet mit den gewünschten Kopien, erscheint wieder und quetscht uns danach bestimmt 20 Minuten lang aus: Beruf, Alter, Familienstand … geht ja alles noch … aber dann will sie unsere taggenauen Reisedaten ab Deutschland ??? Ich macht’s kurz: bis alle Stempel ab USA gefunden, entziffert und nachgerechnet, sowie handschriftlich notiert waren, war locker die nächste halbe Stunde rum! Dann verschwindet Fabiola wieder und Claudia tröstet eine Nicaraguanerin, die schon seit 4 Stunden auf ihre Einreise in ihre Heimat wartet und immer wieder in Tränen ausbricht. Das kann ja noch heiter werden!

Ah, unsere Helferin kommt, jetzt geht’s endlich weiter. Sie will aber nur wissen,was ein socialworker / trabajadora de social ist. Sie verschwindet und wir füllen eine Zollerklärung aus, die uns wortlos in die Hand gedrückt wurde. Auch nicht ganz easy, denn nur für Verwandte reicht es, ein Exemplar gemeinsam zu beantworten, wir fragen nach … nein nur eine gemeinsame Erklärung. Hmmm, unverständlich – aber alles so, wie sie es wollen. Tick tack, uns läuft langsam die Zeit davon. Dann kommt ein neuer Beamter und erfragt nochmals alle Reisedaten ab Deutschland und schreibt unsere Antworten penibel genau auf. Den Zettel mit Fabiolas Aufzeichnungen hat er dabei untergelegt – ruhig Blut, wie kann man nur so ineffizient sein! Irgendwann weisen wir ihn höflich darauf hin, dass wir den ganzen Sums schon einmal beantwortet und ausgerechnet hätten und er alle Daten schon hat. Interessiert diesen Menschen aber überhaupt nicht. Erst recht ruhig Blut bewahren!

Er verschwindet wortlos und nach einer weiteren Wartezeit dürfen wir zur Kasse und ganz ohne Tamtam jeweils 12 US$ für eine Touristencard berappen.

Aber leider geht die Einreise noch weiter, denn jetzt soll unser Gepäck durch einen Scanner, der in einem hinteren Raum untergebracht ist. Claudia will ihr Rad dorthin schieben, aber Fabiola versperrt ihr energisch den Weg und deutet an, wir müssten unsere 12 Taschen dorthin und wieder zurück schleppen. Michel hatte während der Warterei aber schon wieder 2 Freunde gewonnen, die uns netterweise mit den Rädern um’s Gebäude lotsen – muchas gracias!!!

Als alle Gepäckstücke auf dem Förderband liegen, startet der Scan und spuckt alle Taschen hinten als einen großen Haufen wieder aus. Das ging aber schnell, super!

Von wegen: “Donde es la bomba?” fragt die Beamtin und wir machen es wieder kurz – wir müssen fast jede Tasche öffnen. Claudia muss nur eine Tasche auspacken, Michel alle 6! Neugierig betatschen die beiden Damen einiges, suchen immer nach der “bomba” und lassen sich von Michel alle Ausrüstungsgegenstände erklären. Michel würde gerne das Scannerbild von der “bomba” sehen, damit wir schneller identifizieren können, wonach sie suchen, sie dürfen das Bild aber angeblich nicht zeigen. So schlau, die in Frage kommende Tasche zu identifizieren, waren sie aber auch nicht! Wahnsinn, oder?

Irgendwann sind sie zufrieden und nach langen 3 1/2 Stunden dürfen wir passieren!

Uff – endlich drin im neuen Land! Nun aber schnell die 6 km nach Somotillo geradelt, Regen und Dunkelheit drohen. Wir finden ein Hotel und bekommen das Zimmer Dank Michels Verhandlungsgeschick um einiges billiger!

 

Wir wollen nach León, in die angeblich schönste Stadt Nicaraguas. “Du verliebst dich in Granada, dein Herz verlierst du aber an León”, so heißt es im nicaraguanischen Reiseführer.

Wir sind gespannt und starten unsere 111 km Etappe schon um 8:15 Uhr bei mörderisch feuchtheißen 30,5°C, die sich rasch auf ein Tagesmaximum von 42°C erhöhen. Glücklicherweise fahren sonntags kaum Autos, aber es sind jede Menge Pferdekarren, Radler und Motorradfahrer mit uns unterwegs. Seit der Abfahrt haben wir den 1.745 m hohen Volcán San Cristóbal …

… im Blick, den wir im Laufe des Vormittags halb umrunden.

Abends passiert eine Prozession zu Ehren der “Nuestra Senora de la Merced” unser Hostel.

Tags drauf bummeln wir durch León.

Nein, keine Prozession, nur die Statue vor dem Theater!

im Mercado Central

Cathedral de La Asunción

Wandbild mit Widmung …

… für die Opfer des Massakers am 23.7.1959, als die gegen das Somoza-Regime demonstrierenden Studenten in León von der Nationalgarde niedergeschossen wurden.

20 Jahre später stürzten der heutige Präsident Daniel Ortega und andere FSLN-Mitglieder den Diktator Anastasio Somoza Debayle, dieser floh daraufhin mitsamt Familie und einigen Militärs nach Florida. Am 19. Juli 1979 feierten die Sandinisten ihren Sieg – Ortega gewann seitdem (mit Unterbrechungen) 4 Mal die Präsidentschaft.

Also ehrlich gesagt finden wir León nicht so zum Verlieben und machen uns auf in die Hauptstadt Managua. Wir haben dort noch keine Unterkunft und so bucht Michel schnell was Günstiges auf Airbnb, solange wir noch im Hostel sind. Unterwegs ohne WiFi gestaltet sich die Unterkunftssuche nämlich viel schwieriger.

Nach 20 km staubigster, aber verkehrsberuhigter Gravelroad bei Wahnsinnsgegenwind folgen wir dem riesigen Lago de Managua (60 km lang und bis zu 32 km breit) …

… und erreichen die Hauptstadtgrenze. Dort fühlen wir uns im wahrsten Sinne des Wortes gleich wie …

… bei Karl May´s  “Unter Geiern”!

Wir durchqueren fast gesamt Managua, um zu unserem Airbnb zu gelangen und passieren zufällig diese “Straße der Müllverwerter”, wie wir sie nennen.

Kurz vor hereinbrechender Dunkelheit erreichen wir das Viertel, in dem laut Airbnb-Standort-Button unsere Unterkunft liegen soll und kaufen noch schnell im Supermercado ein. Danach nur noch kurz um’s Eck und Einchecken – Pustekuchen! Wir finden die Adresse des Airbnb nicht, fragen den Wachmann am Supermarkt, ein Motorradfahrer ruft bei der Gastgeberin an, aber die Telefonnummer funktionert nicht. Wir suchen eine weitere Runde, das gibt’s doch nicht! Dann stehen wir wieder ratlos am Supermarkt, als uns 2 Frauen ansprechen und fragen, was wir suchen – sie hätten uns schon durch’s Carré fahren sehen. Wir erklären kurz – sie helfen schnell:

  1. Die angegebene Adresse liege 8 km zurück in einem anderen Stadtviertel.
  2. Sie richten für uns einen Handyhotspot ein, damit wir surfen können.
  3. Sie rufen unsere Gastgeberin an, scheitern aber auch, weil deren Telefonnummer nicht korrekt ist.
  4. Sie nennen uns zwei günstige Hotels ganz in der Nähe, denn inzwischen ist es bereits dunkel und wir wollen einfach nur noch von der Straße.

Hola chicas, muchas muchas gracias por ayudarnos! Leider haben wir in der Eile kein Foto gemacht!

3 Minuten später sind wir sicher im Hotel und Michel handelt sogar noch 5 $ heraus. Glücklich tragen wir unsere 12 Taschen in den 1.Stock, nur um kurz darauf ins Erdgeschoss umziehen zu dürfen, weil das WiFi oben nicht funktioniert. Dann haben wir bis auf’s Kochen endlich alles erledigt … und sind es auch!

Unsere Airbnb-Gastgeberin hatte in der Zwischenzeit genug Zeit und Muße, uns sage und schreibe 24 Whatsappen zu schreiben, wo wir denn bleiben würden! Wir klären das mit dem falschen Unterkunftsstandort auf und kündigen unsere Ankunft für den nächsten Vormittag an! Mit einem Tag “Verspätung” beziehen wir unser Zimmer im riesigen und wunderschönen Innenhof …

… des “Casa Benjamin Linder” mitsamt seinen vielen,

tollen Murales!

Zweimal haben wir die Hauptstadt jetzt nun schon auf Rädern durchquert, es wird langsam Zeit für’s Sightseeing.

Ca. 140 dieser hübschen Lebensbäume (arboles de la vida) ließ die Präsidentengattin in ganz Managua aufstellen!

verfallener Charme

Malecon

Kehrseite der Bäume: Nicaragua gilt nach Haiti als das zweitärmste Land Zentralamerikas und diese Dinger haben einen Stückpreis von 20.000$!

Verkabelungswahnsinn für den Elektriker!

Palacio de la Cultura

Alte Kathedrale Santiago de Managua  (1972 durch ein Erdbeben stark beschädigt)

1993 wurde die neue “Catedral Metropolitana de la Inmaculada Concepción de María de Managua” fertiggestellt. Bunkeroptik pur!

Kaum haben wir dieser hässlichen und nicht zu besichtigenden Kathedrale den Rücken gekehrt, geraten wir fast in eine Demo! Menschenansammlungen sollen & wollen wir doch meiden! Aber schnell merken wir, dass es sich hier um einen Sternmarsch …

… der regierenden FSNL (Frente Sandinista de Liberación Nacional) handelt, alles ist gut!

Eventhopping.
Wir verlassen Managua auf einer stark befahrenen, 4-spurigen Straße mit dem Ziel Masaya. Die Strecke führt bergauf und so sind wir den üblen Abgasen der altersschwachen Autos und LKW’s ausgesetzt, die sich ebenfalls hier hochquälen!
Abends werden wir für alles entschädigt, denn unser Airbnb-Host fährt uns mit seinem Auto viel kostengünstiger auf den Vulkan Nindirí, als alle anderen Touranbieter!

im schnuckeligen Vulkanmuseum

Topographie der Vulkane Nindirí und Masaya (im Hintergrund) mit ihren insgesamt 5 Kratern.

Auf dem Santiago, dem einzigen Krater, der momentan aktiv ist.

Blick in den 300 m tiefen Feuerschlund (Durchmesser 450 m).

Die Indios besänftigten ihren Gott des “brennenden Berges” Popogatepe mit Menschenopfern.

Den Conquistadoren galt der Krater als ein Tor zur Hölle – folglich errichteten sie ein schützendes Gipfelkreuz.

Wir finden diesen Ort einfach nur magisch!

Auf einer sehr idyllischen Gravelroad …

… fahren wir bis nach Granada und treffen unseren Couchsurfinghost Ivo aus den Niederlanden in seinem Restaurant.

Dort verspeisen wir erst einen super leckeren Burger und Quesadillas, dann begleitet er uns in sein tolles Domizil,

wo wir die nächsten 2 Nächte verbringen dürfen. Von Ivo erfahren wir einiges über die politische Situation und die vorausgegangenen Demonstrationen.

Hier in Granada brannte während des Aprilaufruhrs das Rathaus nieder – natürlich machen sich beide Konfliktparteien gegenseitig dafür verantwortlich.

Ca. 150 Hotels wurden geschlossen, weil die Touristen aufgrund von Reisewarnungen ausbleiben. Opositionelle haben das Land verlassen, oder halten sich bedeckt, weil sie Verhaftungen befürchten. Für den nächsten Tag sei eine Demonstration “pro libre” angesagt, die Organisatoren wurden bereits wieder verhaftet. Ivo meint, wir sollten uns fernhalten. Haben wir auch vor!

Doch wie unser Leben so spielt: als wir am nächsten Tag nichts ahnend einkaufen gehen, werden wir von einem tropischen Regenguss überrascht und stellen uns im Zentrum unter. Keine 5 Minuten später zieht doch glatt die regierungsfeindliche Demo ums Eck!

Die Demonstranten jeden Alters sind alle klatschnass, einige vermummt, alle friedlich und mutig, denn kaum 5 Minuten später fahren 3 Pickups der Nationalpolizei um die Ecke, voll besetzt mit Einsatzkräften in voller Kampfmontur.

Meinungsfreiheit in einer Demokratie sieht für uns auf jeden Fall anders aus!

Weitere Impressionen aus Granada:
Spiderman – Eisstand

Pferdekarren

kräftige Farben

… und es geht noch knalliger!

Palacio Episcopal

Lieber Ivo, vielen herzlichen Dank für deine Gastfreundschaft und die vielen Tipps und Hintergrundinformationen, die du uns gegeben hast! Wir haben unseren Aufenthalt bei dir sehr genossen und können auch dein Restaurant nur wärmstens empfehlen!

So, auf zu unserer letzten Station in Nicaragua, der “Isla Ometepe” mit ihren zwei Vulkanen Concepción und Maderas (links im Bild).

Von San Jorge müssen wir mit einer Fähre auf das Inselstädtchen Moyogalpa übersetzen. Da heißt es mächtig Cordabas löhnen:

  • zunächst Hafensteuer p.P. 62.-
  • 50m weiter Hafensteuer p.Velo 16.-
  • auf der Fähre 100.- p.P.
  • 5 Min. später nochmals 30.- p.Velo für die Fähre.

Wir haken skeptisch und verwundert nach, doch alles hat seine Richtigkeit!

Jetzt gilt es nur noch, das leidige Übernachtungsproblem zu lösen: am Hafen nutzten wir ein freies WLAN, um telefonisch eine Bestätigung unserer Inselbuchung zu erhalten. Pustekuchen, der Telefonkontakt ist betrunken und versteht nicht was wir wollen, legt dann einfach auf!

Wir finden die Location auch gar nicht im beschaulichen Inseldörfchen Moyogalpa. Da steuert ein Motorrad direkt auf uns zu und José, Besitzer eines 2-Zimmerhostels bietet uns an, für 8$ bei ihm zu übernachten. Als er uns in sein “Hostel” führt, betreten wir ein sauberes, karg eingerichtetes Haus mit 4 Schlafzimmern, einer Küche und einem offenen Wohnbereich. Seine Frau Walkyria und die 2 Töchter Kashly und Carlita teilen sich den offenen Bereich sozusagen mit ihren Gästen.

Die Familie besitzt keine Reichtümer, seit 2 Monaten hätten sie wegen den vorangegangenen Unruhen keine Gäste mehr gehabt. WLAN können Sie sich deswegen nicht leisten, Walkyria kocht im Garten auf dem Holzfeuer. Unser Übernachtungsgeld investiert José sofort in eine neue Gasflasche für den Küchenherd … wir beschließen, die sehr nette Familie zu unterstützen und bleiben 2 weitere Nächte.

 

Am nächsten Morgen starten wir zu einer Vulkanumradelung. Wir fotografieren faule Schweine,

radeln durch Bananenplantagen,

aber die wolkenumhüllten Vulkane können wir nur erahnen. Negativ.

Der kleine “Parque Ecológico Charco Verde” entschädigt uns mit einem tollen Schmetterlingsgarten!

Natürlich umlaufen wir auch noch die dazugehörige Lagune!

Blütenpracht

Papayabaum

grüne Hölle

Mückentümpel

Mangroven

irgendein Piepmatz

Am nächsten Morgen zeigt sich der Vulkan Concepción mit Zuckerguss – immerhin!

Auch vor der Pizzeria haben wir Glück, das WLAN funktioniert, obwohl noch geschlossen ist. Wir können endlich die Flüge für unseren Überraschungsbesuch in Franken buchen!
Abends kredenzt uns Walkyria noch eine hausgemachte Orangenlimonade, sehr lecker!

Dann verlassen wir unsere nette Gastfamilie und nach erneuter 4-fach Bezahlung dürfen wir zurück nach San Jorge übersetzen.

“Fährgnügen”

Ein schneller Hamstereinkauf im örtlichen “Maxi-Pali”, damit wir Vorräte für’s teure Nachbarland haben.

Ein letzter Blick zurück auf unsere “unsichtbaren” Inselvulkane, jetzt geht’s in die zentralamerikanische Schweiz, ins teure Costa Rica (reiche Küste)! Bis dann.

 

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Ein Gedanke zu „Nicaragua

  1. Hallo Claudia
    Hallo Michael
    Es ist irgendwie schon die Tragik der Geschichte. Vor 40 Jahren waren die Sandinistas und Daniel Ortega die grossen Hoffnungsträger. Es herrschte Aufbruchstimmung und eine grosse Solidarität.
    Aber die Gleichung Politik und Macht verführt die Politiker zu Korruption hat sich leider auch für Nicaragua bewahrheitet.
    Grüsse aus Kathmandu.
    Erwin Dürlewanger

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